3. Herrenmannschaft


Sonntag, den 29. Januar 2012 um 15:49 Uhr

3. Herren: Ordnung wiederhergestellt

Geschrieben von Jan F


Am Samstag stand das Spiel gegen Berrenrath an, die uns in der Vorrunde eine empfindliche 9:7 Niederlage beigebracht haben. Diesmal wollten wir es gar nicht erst zu einem knappen Spiel kommen lassen. Daher stellten wir auch die Doppel um: Thomas/Rüdiger an 1, damit wir mit Jan/Basti als Opferdoppel und Dennis/Marius als sicheres Doppel 3 mit zwei sicheren Punkten aus den Doppeln gehen können. Aber die Planung flog gleich über den Haufen: Sowohl Thomas/Rüdiger als auch Dennis/Marius verloren kläglich mit 0:3. Nur Jan/Basti hielten sich gegen 1+2 aus Berrenrath mühsam im Spiel und am Ende das Pulheimer Fähnchen hoch (3:2).


Jan begann sein erstes Spiel selbstbewusst, schaute aber nach einem deutlich verlorenen ersten Satz ziemlich ratlos aus der Wäsche. Nach deutlichem Rückstand im zweiten Satz kämpfte er sich aber wieder ins Spiel und konnte drei knappe Sätze für sich entscheiden (3:1). Thomas spielte gegen Bettermann zunächst wenig erfolgreich. Die ersten beiden Sätze gingen an Berrenrath. Danach drehte Thomas aber auf, kam wesentlich besser ins Spiel und konnte in der Folge zwei Sätze gewinnen. Auch im fünften Satz begann er phänomenal: Bei 10:3 bestand kein Zweifel mehr am Ausgang des Spiels. Doch dann kam eine Serie von Punkten für Bettermann, zunächst knappe Bälle, die einfach misslangen, aber zunehmend kam Unsicherheit ins Spiel. Auch das time-out bei 10:8 brachte nicht die Wende. Bettermann glich aus. Thomas erspielte sich mit einem tollen Punkt den achten Matchball, aber dann war es vorbei. Weitere drei Punkte in Folge brachten Bettermann den Sieg (2:3).


Rüdiger zeigte den staunenden Marius und Jan (die in der Vorrunde verloren hatten), wie man gegen Sebastian Müller spielt: 3 Sätze, 16 Punkte abgegeben, einfach druckvoll und sicher. Dennis und Thorsten Paeper teilten sich die beiden ersten knappen Sätze auf, dann spielte Dennis was er kann, nämlich druckvoll und erfolgreich. 11:3. Und dann spielte Dennis was er auch kann, nämlich zaghaft und unsicher. Da ging der vierte Satz knapp verloren und der fünfte in der Folge leider auch (2:3).
Marius, seit Zollstock in der Vorrunde ungeschlagen und im Moment auch in guter Form ließ genau so wenig anbrennen (3:0) wie Basti (3:0).


Im zweiten Durchgang machten Jan seine Punkte wieder mehr durch Kampf als durch Spiel, war damit aber erfolgreich (3:1). Thomas hatte seinen Kopf wieder frei bekommen und erspielte sich ein glattes 3:0. Rüdiger wollte im ersten Satz gegen Paeper wohl Tischtennis spielen, aber Rüdiger: Nein, das ist nicht Dein Spiel. Dein Spiel ist in den Tisch zu beißen und den Gegner wegzuprügeln. Das machte er dann auch in den folgenden drei Sätzen (3:1). Dennis machte es in seinem zweiten Spiel besser als im ersten und gab die 2:1 Satzführung nicht mehr her (3:1) und holte damit den Siegpunkt zum wichtigen 9:4.
Damit haben wir jetzt einen Punkt mehr als in der Vorrunde nach drei Spielen und die Niederlage von Kenten kommt und da gerade recht. Wir haben es jetzt nahezu selbst in der Hand, doch noch als Meister aufzusteigen.

 


Doppel 1:2
Jan 2:0
Thomas 1:1
Rüdi 2:0
Dennis 1:1
Marius 1:0
Basti 1:0




Montag, den 23. Januar 2012 um 14:26 Uhr

3.Herren: Knappe Angelegenheit

Geschrieben von Jan F

3. Herren: Gefahr in Horrem


An diesem Spieltag ging es für die 3. Herrenmannschaft nach Horrem. Es fehlte leider Thomas, der durch Tim Fröhling ersetzt wurde. Da die Halle bei Ankunft noch nicht bereit war, war die Einspielzeit recht kurz und obwohl ein Tisch ungenutzt herumstand, wurden wir mit der Bemerkung „Es kommt noch eine Gastmannschaft, die sich gleich dort einspielen wird.“ Daran gehindert, sie zu nutzen. Die Gastmannschaft kam den ganzen Abend nicht mehr und der Tisch wurde schließlich hochgeklappt. Weshalb sich auch sportlich vergleichen, wenn es auch unsportlich geht?
Die Doppel starteten dennoch recht erfolgreich: Dennis/Marius kamen ihrer Aufgabe als Doppel 1 nach und gewannen 3:1. Jan/Basti mussten sich leider nach gutem Spiel mit 9:11 im 5. Satz gegen das gegnerische Spitzendoppel geschlagen geben. Rüdiger/Tim ließen bei ihrem 3:0 nie Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen.


Im vorderen Paarkreuz spielte Jan gegen Polczyk zwar nicht schlecht, aber manchmal etwas zu ungeduldig und an anderen Stellen zu zaghaft – das klappte in der Vorrunde besser. Diesmal verlor er 1:3. Rüdiger hatte gegen Krüger bei seinem 0:3 nichts zu bestellen. In der Mitte gewann Marius seine ersten beiden Sätze gegen Sauren denkbar knapp, machte aber dann im dritten schnell den Sack zu (3:0). Dennis wurde nebenan von Gritsch fast vom Tisch geprügelt und schaffte es im Spielverlauf nicht, dessen Vorhand Schuss, der bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit gespielt wurde und erstaunlicherweise fast immer auf dem Tisch landete, abzuschalten (1:3). Tim zeigte gegen Manfred Ewertz, dass er nicht nur einen sicheren Topspin spielen kann, sondern gegen Material (hier ein Anti) überlegt und mit Ruhe ans Werk geht. Nach dem verlorenen ersten Satz setzte er die Ratschläge perfekt um und gewann souverän mit 3:1. Basti brauchte gegen Silvio Reiss keine großen Ratschläge und gewann mit 3:0.
Das 5:4 war also ein knappes Ding und noch vier Punkte mussten im zweiten Durchgang her.


Jan startete gegen Krüger richtig gut, gewann den ersten deutlich, den zweiten knapp und konnte beim Seitenwechsel danach gerade noch einer von Krüger in die Luft getretenen Bande ausweichen, die vor seinen Füßen zu Boden knallte. Der dritte und vierte Satz ging dann unter lautem Lamentieren (sonst Jans Aufgabe) an Krüger. Im 5. Satz war aber schnell klar, dass der Punkt nach Pulheim gehen würde (3:2). Rüdiger spielte gegen Polzcyk druckvoll, verlor Sätze 1 und 3 knapp, gewann Sätze 2 und 4 klar und war auch im 5. Satz gleichauf, verlor aber am Ende dieses sehr ansehnliche Spiel knapp. Dennis fand wie schon im ersten Spiel kein Mittel gegen seinen Gegner (0:3). Marius machte es gegen Gritsch besser und konnte ihn ein ums andere Mal ausplatzieren und so dessen Vorhand fast völlig aus dem Spiel nehmen (3:1). Basti hatte sich gewünscht, noch gegen den Anti spielen zu dürfen und der Wunsch wurde ihm erfüllt. Allerdings hatte er sich das Spiel wohl etwas anders vorgestellt. Nachdem der erste Satz mit 16:18 verloren ging, ging eigentlich gar nichts mehr und er verlor die nächsten beiden chancenlos (0:3). Tim musste also unsere Chance auf zwei Punkte wahren und machte das gegen Reiss wieder hervorragend. Nach einem knappen ersten Satz ließ er sich auch von dem Gelaber nicht mehr von der Siegerstraße abbringen und spielte (diesmal gegen lange Noppen) das Spiel konzentriert und sicher zuende.

 

Also musste wieder das Abschlussdoppel über Sieg oder Unentschieden entscheiden. Nachdem Dennis/Marius den ersten Satz hoch gewonnen hatten, ließ Krüger seine Wut mal wieder an einer Bande aus, die wieder in Jans Richtung flog. Irgendwie scheint das den jeweiligen Gegner zu beeindrucken oder Krüger zu befreien – die nächsten beiden Sätze gingen nämlich wieder an Horrem. In der Folge spielten Dennis und Marius aber tolles Tischtennis, völlig locker und sehenswerte Bälle. Sie ließen sich dann auch im fünften Satz von den Zwischenrufen aus Horrem nicht mehr aus dem Konzept bringen und holten den 9:7 Sieg.
Die letzte Gefahr Spielabends ging dann von den Duschen aus, die ihre Nutzer abwechselnd schockfrosten und verbrühen wollten – aber das das haben wir am Ende schadlos überstanden.
Vielen Dank Tim, für Deinen Einsatz - das war eine tolle Leistung!



Jan



Doppel 3:1
Jan 1:1
Rüdi 0:2
Dennis 0:2
Marius 2:0
Basti 1:1
Tim 2:0




Dienstag, den 17. Januar 2012 um 16:45 Uhr

3.Herren: Punktverlust gegen Bachem

Geschrieben von Jan Frunzke


Die 3. Mannschaft ist alles andere als Souverän in die Rückrunde gestartet. In einem knappen aber immer fairen Spiel trennten wir uns von Bachem 2 mit einem 8:8.
Mit unserer neuen Doppelaufstellung wollten wir gleich gut starten und es nicht wieder zu einem knappen Spiel wie dem 9:7 in der Vorrunde kommen lassen. Jedoch mussten wir gleich von Anfang an einem Rückstand hinterherlaufen. Dennis/Marius spielten unkonzentriert und unsicher, Thomas/Rüdiger waren auch noch nicht so ganz auf der Höhe und trotz knapper Sätze gingen die ersten beiden Doppel verloren. Nur Jan/Basti hatten mit ihren Gegnern nach dem ersten Satz keine große Mühe mehr.


Unser oberes Paarkreuz startete dennoch selbstbewusst in die ersten Einzel. Thomas zeigte kompromissloses Offensivtischtennis gegen den Abwehrspieler Berger und ließ sich ein ums andere Mal zu einem Topspin zuviel verleiten. Wenn es klappt ist es schön, wenn nicht, geht das Spiel so aus, wie am Samstag: 0:3. Jan startete etwas unsicher in den ersten Satz, glich dann aber aus und musste leider am Ende zwei unglückliche Bälle und damit den Satzverlust hinnehmen. Im zweiten wurden die Dinge dann wieder zurechtgerückt, bevor der dritte trotz Satzball ein Spiegelbild des ersten wurde. Der vierte Satz war ausgeglichen, leider wieder mit dem knappen besseren Ende für Sominka (1:3). Insgesamt zeigte Jan zu wenig Sicherheit und Offensivdrang. In der Mitte ließ Rüdiger nichts anbrennen und fegte seinen Gegner klar mit 3:0 vom Tisch. Dennis verlor seinen ersten Satz knapp, um sich dann ziemlich souverän im zweiten wieder ins Spiel zu bringen, bevor er dann wieder seine Zitterhand bekam und es nach dem dritten dann schon wieder nach Niederlage aussah. Er konnte sich bei seinem Gegner bedanken, dass dieser im vierten Satz den Sack nicht zumachte. Der 5. war etwas ansehnlicher, aber von beiden Seiten von zu vielen verpassten Chancen und Fehlern geprägt. Dennis setzte aber die letzten zwei Punkte zum 11:9 (3:2). Marius erspielte sich einen überlegenen Sieg – obwohl er nach 11:5 und 11:1 ziemlich Bammel vor dem dritten Satz hatte. Aber als sein Gegner die 10-Punkte-Marke (in Addition) überschritten hatte, konnte Marius beruhigt den Punkt einfahren (3:0). Basti begann sein erstes Einzel gut, ließ sich im Verlauf des Spieles allerdings von seinem Gegner einschläfern und wachte nur kurz nochmal für den 3. Satz auf. Danach waren die Sätze zwar knapp, aber gingen dennoch an Bachem (2:3).


Jan freute sich schon auf die Abwehrnoppen im zweiten Spiel und die Ballwechsel im ersten Satz machten ihm so viel Spaß, dass er seinen Stiefel noch drei Sätze weiter spielte, obwohl einer nach dem anderen verloren ging. Irgendwie hat er an diesem Abend wohl seine Eier zuhause gelassen und völlig vergessen, dass man auch ab und zu mal den Punkt machen muss. Thomas begann gegen Sominka stark und nach dem 3. Satz sah es ganz nach einem Sieg aus, als sich Sominka wieder ins Spiel kämpfte, irgendwie doch noch den 5. Satz erreichte und dort auch noch die letzten Punkte holte (2:3). Rüdiger und Reuther lieferten sich in der Folge ein offenes Duell – immer wenn Rüdiger etwas die Offensive herausnahm, verlor er prompt den nächsten Satz. Aber im 5. war er dann wieder da: beweglich, nah am Tisch und offensiv ließ er schnell keine Zweifel mehr am Ausgang: 3:2. Dennis, offenbar für den Abend vom Erwartungsdruck befreit, spielte was er spielen kann und vernichtete seinen Gegner im 2. sogar zu 0 (es war ein Unfall – der geplante Fehlaufschlag misslang ihm dermaßen unerreichbar..). Marius meinte nach den zwei gewonnenen ersten Sätzen noch, dass er ja nicht zu hoch gewonnen habe und daher für den dritten zuversichtlich sei – und machte genau einen Punkt. So beeindruckt gab er danach auch den vierten Satz ab. Danach muss irgend etwas passiert sein – im fünften machte sein Gegner keinen Punkt mehr (3:2). Basti spielte gegen die gegnerische 6 viel wacher und druckvoller, als in seinem anderen Spiel – ließ sich auch gar nicht beirren und steuerte den wichtigen Punkt zum 8:7 für uns bei. Das Abschlussdoppel musste mal wieder entscheiden.
Gegen Berger/Sominka spielten Dennis/Marius gleich mehrere Klassen stärker und konzentrierter als im ersten Doppel. Allerdings hatten sie immer Probleme, wenn Dennis auf Berger spielte und Marius von den Noppen dann annehmen musste. So liefen sie immer einem Rückstand hinterher und obwohl sie dann am Ende des fünften Satzes besser standen, schafften sie die Wende leider nicht mehr (2:3).
Insgesamt ein ärgerlicher Punktverlust, der noch bitterer ist, als Zollstock die 3. Mannschaft zurückgezogen hat und damit Vogelsang (8:8) und Berrenrath (6:9) einen bzw. zwei Punkte aus der Vorrunde auf uns gut gemacht haben.

Jan

Doppel 1:3
Jan 0:2
Thomas 0:2
Rüdiger 2:0
Dennis 2:0
Marius 2:0
Basti 1:1




Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 21:06 Uhr

3. Herren: Nix Herbstmeister

Geschrieben von Jan


Ein 9:2 gegen den Tabellenführer Kenten wäre nötig gewesen. Ein unwahrscheinliches Ergebnis. Dennoch waren alle heiß auf das Spiel und als Kenten auch noch ohne ihre Nummer 1 erschien, waren unsere Chancen noch größer.
Direkt zu Beginn mussten sich leider Thomas/Rüdiger gegen das gegnerische Doppel 1 mit 1:3 geschlagen geben. Jan/Marius spielten solide und gewannen 3:1. Basti/Tom kamen leider gegen das Materialspiel von Rixen nur im ersten Satz ins Spiel, verloren den zweiten deutlich und kämpften im 3. und 4. Satz vergeblich: beide gingen in der Verlängerung an Kenten (1:3).

Thomas hatte mal wieder einen guten Tag erwischt und gewann gegen den starken Michael Bodewig mit 3:1. Basti fehlte im 3. Satz etwas das Glück und um 5. Satz leider wieder einmal das Selbstvertrauen und der letzte Wille, so dass unsere Herbstmeisterträume schon nach 5 Spielen beendet waren (2:3). Jan zeigte gegen den 6:1 stehenden Rixen (der allerdings verletzt antrat), dass er gegen Noppen spielen kann und Marius machte mit Philipp Schneider kurzen Prozess: beide 3:0.
Unser hinteres Paarkreuz spielte in der Folge leider wie gelähmt.

Rüdiger fehlte heute komplett die Konzentration und Reaktionsschnelligkeit. So verlor er kläglich gegen den Jugendspieler Marcel Tribowski mit 0:3. Kaze machte es gegen Matschey nicht viel besser. Von dem Anti ein ums andere Mal aus dem Konzept gebracht und mit zu wenig Geduld waren die Fehler zu zahlreich. Als Matschey dann auch noch mit einem gerufenen „Entschuldigung!“ bei einem Ball, der ca. 20 cm neben den Tisch fiel erfolgreich Kazes Konzentration beim Stande von 10:9 im 3. Satz störte, ging dieser und der nächste Satz verloren (1:3).


Auch der zweite Durchgang lief wie der erste. Thomas zeigte gegen Flintrop wieder eine konzentrierte und gute Leistung (3:1), während Basti gegen Bodewig zu unsicher agierte (1:3). Jan musste nach zwei deutlich gewonnenen ersten Sätzen gegen Philipp Schneider ab dem 3. um jeden Punkt schwer kämpfen, da Schneider nahezu fehlerlos alle Bälle wieder auf den Tisch brachte. So gingen Sätze 3 und 4 jeweils mit 14:16 verloren. Im 5. Satz startete Jan gut, kämpfte um jeden Ball, bis bei 4:1 Freddy von außerhalb der Box das Spiel stoppte und Jan den gesammelten Frust und die Anspannung unnötigerweise an dem armen Ball ausließ (inzwischen verstehen sich Freddy und Jan wieder…). Zum Glück tat das der Konzentration keinen Abbruch, mit 11:3 ging der 5. Satz dann doch deutlich für Jan aus.

Marius spielte derweil gegen Rixen und brauchte den ersten Satz, um sich an das Material zu gewöhnen, spielte aber in der Folge zunehmend sicher und gewann mit 3:1. Bei 7:6 konnte es unser hinteres Paarkreuz also schon richten. Aber Rüdiger war heute einfach nicht auf der Höhe – anstatt der sonst höchsten Siege des Abends gab es heute die höchste Niederlage. Ganze 12 Punkte brachte er zustande (0:3). Mit dem sicheren Gefühl Kaze wird’s gegen Tribowski schon heimbringen, gingen Jan/Marius ins Abschlussdoppel. So richtig gut lief es nicht und da immer mindestens ein Auge am Nachbartisch war, war es auch mit der Konzentration nicht so weit her. Erst als schon alles, also Kazes Spiel, die ersten beiden Sätze und 9 Punkte im dritten Satz verloren waren, wachten Jan/Marius nochmal auf und spielten in Normalform. Doch leider war ihnen das Glück nicht hold. Ein vergebener Satzball bei 11:10 und zwei Fehler am Ende besiegelten die 7:9 Niederlage.


Doppel 1:3
Thomas 2:0
Basti 0:2
Jan 2:0
Marius 2:0
Rüdiger 0:2
Kaze 0:2




Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 16:45 Uhr

3.Herren: Sieg gegen Schlusslicht

Geschrieben von Jan

3. schickt TV Sürth ohne Spielverlust heim.

Am Montagabend fand das nachverlegte Spiel gegen den TV Sürth IV statt. Der TV Sürth konnte bisher erst einen Punkt ergattern, während wir unsere Ausgangsposition gegen den Kenten am nächsten Wochenende so positiv wie möglich gestalten wollten.
Die Doppel wurden auch recht schnell mit nur einem Satzverlust von Thomas/Rüdiger gewonnen. In den Einzeln zeigten fast alle eine solide Leistung. Thomas gewann mit konzentriertem Spiel und guten Bällen deutlich (3:0), Basti brachte schon mit seinem Aufschlag den Gegner ein ums andere Mal in Verlegenheit (3:0). Jan ließ seinem Gegner insgesamt 12 Punkte, weil er am Ende ein wenig herumeiern wollte (3:0). Rüdi machte es ihm nach – auch 12 Punkte für seinen Gegner (3:0). Tom spielte ebenfalls sicher, machte die wichtigen Punkte und gewann ebenfalls 3:0.
Fehlte da nicht jemand? Ja, das dachten wir uns auch, als wir Marius spielen sahen. Marius war am gestrigen Abend irgendwie nicht konzentriert. Der erste Satz ging verloren, der zweite wurde, unterstützt von drei Nassen am Anfang, souverän mit 11:4 gewonnen, der dritte ging wieder verloren, der vierte in gleicher Manier wie der 2. mit 11:4 gewonnen. Im fünften ging es immer ausgeglichen hin und her, bis beim Stande von 9:9 sein Gegner zwei Bälle knapp versprangen und Marius so zu einem mehr glücklichen als verdienten Sieg kam – vermutlich hat er sich die guten Bälle für nächste Woche aufgespart :-)
Für den TV Sürth ist die Vorrunde beendet, mit 1:21 Punkten macht man sich keine Hoffnungen mehr auf den Klassenerhalt. Wir haben etwas für unsere Spielbilanz getan, brauchen aber dennoch ein 9:2, um an Kenten vorbeizuziehen.

Jan




Montag, den 28. November 2011 um 13:30 Uhr

3. Herren: gegen Quadrath 9:2

Geschrieben von Jan Frunzke


Am Samstag spielten wir gegen den Tabellenfünften aus Quadrath-Ichendorf, der mit einem 9:6 gegen Ahe auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Etwas Bammel hatten wir aufgrund der Ersatzstellung an die Zweite und entschieden uns kurzfristig vor dem Spiel, die „sicherere“ Variante zu wählen, Marius abzugeben und mit Jan/Kaze ein eingespieltes Doppel 3 zu haben.


Die ersten beiden Doppel gingen aber schon glatt an Thomas/Rüdiger (3:1) und Basti/Tom (3:0), so dass der erste Druck schonmal weg war und Jan/Kaze locker aufspielen konnten. Aber die Gegner kamen mit offensiven Bällen hervorragend klar und obwohl Jan/Kaze nicht schlecht spielten, gingen die ersten beiden Sätze verloren. Daraufhin wurde die Taktik komplett umgestellt, viel passiver gespielt und nur noch die Notbälle der Gegner offensiv versenkt: 11:2. Im vierten Satz funktionierte die Taktik weiterhin hervorragend – bis zum 9:6. Dann gab es leider ein paar leichte Fehler und der Gegner traf seine ersten zwei offensiven Bälle, so dass das Spiel mit 1:3 verloren wurde.


Im vorderen Paarkreuz ließ Thomas seinem Gegner gerade mal 21 Punkte (3:0). Basti war nach dem leichten Doppelgewinn erstaunt, dass das gleiche Spiel im Einzel sich plötzlich ganz anders anfühlte und musste zwei Sätze abgeben. Im 5. Satz behielt er jedoch sein druckvolles Spiel bei und am Ende die Nerven und gewann 11:8 (3:2). Jan fand im ersten Satz gegen Schmitz (aus dem Eingangsdoppel) wieder offensiv kein Durchkommen und musste sich etwas zurücknehmen, die Bälle besser vorbereiten, weicher und gefühlvoller spielen, was dann auch gelang (3:1). Rüdiger spielte mit großem Einsatz gegen die lange Noppe seines Gegners und ließ sich nur einen Satz abnehmen. Insgesamt wieder die souveräne Leistung, die wir von ihm kennen (3:1). Tom ging gegen seinen Gegner mit 1:0 in Führung, musste in Folge die nächsten beiden Sätze abgeben, kämpfte sich im 4. Satz wieder ins Spiel und hatte im 5. dann mit 11:9 das erfolgreichere Ende für sich. Unser „Ersatz“ Kaze gab sich keine Blöße und machte es Thomas nach: Sein Gegner musste sich mit 21 Punkten begnügen (3:0).


Im zweiten Durchgang, den wir nur durch das verlorene Doppel starten mussten, begann Thomas etwas unglücklich mit zwei knapp verlorenen Sätzen, erkämpfte, allerdings ohne die Klasse des letzten Spieles zu erreichen, den 3. Satz erfolgreich, den 4. wieder souverän, um dann leider im 5. die Spannung vermissen zu lassen (2:3). Am Nachbartisch musste Basti eine Netzroller-Abwehrschlacht gegen seinen Gegner bestehen, der so das Spiel immer ausgeglichen hielt. Der fünfte Satz war dann ein Krimi mit Verlängerung, in der Basti dann doch endlich die nötigen zwei Punkte Vorsprung erkämpfen konnte (16:14). Jan am Nebentisch bot seinem Gegner nach gewonnenem 1. Satz und Führung im 2. ein Remis an, das dieser dankend annahm.


Doppel 2:1
Thomas 1:1
Basti 2:0
Jan 1:0
Rüdiger 1:0
Tom 1:0
Kaze 1:0
 




Montag, den 21. November 2011 um 09:47 Uhr

3. Herren: Erfolgreich bei Janus

Geschrieben von Jan
Am Samstag musste die 3. Mannschaft nach Vogelsang zu Janus Köln, die eine Woche zuvor mit einem 9:5 gegen Ahe ein Ausrufezeichen gesetzt hatten. Auch die Einzelbilanzen lasen sich teilweise beeindruckend: Walter Esser (1) 9:1, Ingo Ciolkowski (3) in der Mitte 9:1, Tim Vehreschild (4) in der Mitte 5:1. Wir machten uns also auf ein starkes vorderes und mittleres Paarkreuz gefasst.

Nachdem aus der Umkleidekabine von Janus Sprüche wie „Wenn wir komplett spielen, verlieren wir in dieser Klasse kein Spiel!“ berichtet wurden und unsere Schlachtenbummler Andi und Kaze ein Bier auspackten, gingen wir sowohl psychologisch als auch physiologisch top motiviert ins Spiel. Und verloren. Die ersten Doppel.

Marius und Jan brachten mal wieder das Kunststück fertig, vier Sätze des Spiels nahezu unbehelligt spielen zu können und davon drei zu verlieren, während Thomas und Rüdiger nach dem 0:3 gegen Esser/Liesenfeld meinten: „Die hatten einfach auf alles die bessere Antwort“. Basti und Tom bissen sich durch fünf Sätze gegen eine Material + Offensiv-Kombination mit dem besseren Ende für sich, so dass wir nur einen 1:2 Rückstand nach den Doppeln aufholen mussten.

Walter Esser ließ Basti Filla wenig Chancen mit seinem Aufschlag-Bumm-Spiel, während Thomas trotz hervorragender kämpferischer Einstellung und tollen Ballwechseln nach 2:0 Führung noch in den 5. Satz musste. Da ging es dann ziemlich knapp zu, aber diesmal trug Thomas die Früchte der Mühen in der Verlängerung mit 13:11 nach Hause.

Marius war (wie die Zuschauer auch) im ersten Einzel der Mitte ein ums andere Mal überrascht, wie man lange Bälle mit welcher Rotation auch immer aus gefühlt Netzhöhe so knallhart schießen kann, wie Ciolkowski das zelebrierte. Aber da das die einzige Waffe war und sie sich durch geschickte Platzierung ausschalten ließ, gewann er das Spiel mit 3:1. Jan begann sein Spiel souverän gegen einen Gegner, der viele leichte Fehler machte. Im zweiten Satz waren die Fehler dann weg, die Aufschläge wurden präzise und kurz auf die weiße Linie gesetzt und Jans Angriffsbälle mit unmöglichster Schlägerhaltung wieder auf den Tisch gebracht. Im dritten spielte Jan dann etwas druckvoller gegen die Aufschläge, aber auch darauf hatte Vehreschild im vierten Satz eine Antwort, so dass die Entscheidung wieder im 5. Satz fallen musste. Schnell war Jan 5:2, 7:3 vorne, kassierte dann aber eine Serie von knappen Punktverlusten zum 7:9. Ein Timeout brachte aber nochmal die Wende zum 12:10.

Hinten spielte derweil Tom gegen Frank Menzel und holte den höchsten Sieg des Tages, mit nur 14 Punkten gegen sich. Rüdiger musste gegen Ralph Reiland mit dessen Material zurechtkommen und schimpfte das ganze Spiel über das Nicht-Tischtennis und seine Unfähigkeit, Punkte dagegen zu machen. Er schenkte Satz 1 und 3 bei Rückstand ab, gewann Satz 2 und 4 und gerade als alle dachten, hey, Satz vier war so souverän, das wird jetzt noch was, verlor er wieder den 5. Und musste damit die erste Saisonniederlage hinnehmen. Damit hat KM die letzte verbliebene weiße Weste im Verein?

Im zweiten Durchgang spielte Thomas gegen Esser kompromissloses Angriffstischtennis – und das erfolgreich. Esser hatte kaum ein Mittel dagegen, weil auch der 2., 3. und 4. Ball von Thomas enorm druckvoll und platziert gespielt wurde. Aber nicht nur einen Satz lang: Im 2. Satz ging es genau so weiter. Das der mit 10:12 verloren ging, lag eigentlich nur an einer Phase in der Mitte des Satzes, als Thomas etwas Tempo aus dem Spiel herausnahm. Im dritten musste Thomas dem hohen Risiko Tribut zollen, als die Bälle nicht mehr ganz so sicher auf dem Tisch landeten. Er machte es dann aber im vierten um so besser, gewann den mit 11:9. Der fünfte war dann ein offener Schlagabtausch, den letztendlich nur ein paar knappe Bälle am Ende gegen Thomas entschieden. Schade, für dieses großartige Spiel sollte es eigentlich Extrapunkte geben.

Parallel dazu spiele Basti gegen Liesenfeld (leider kann ich wenig dazu schreiben, denn ich habe bei Thomas gezählt) und musste, wie schon Thomas im ersten Spiel, nach 2:0 Führung doch noch in den 5. Satz, gewann diesen aber klar mit 11:5.

Damit stand es 6:5 vor dem mittleren Paarkreuz. Jan verlor gleich den ersten Satz gegen einen fehlerlos spielenden Ciolkowski mit 3:11, gewann den 2. dann in gleicher Manier mit 11:1, um das Spiel dann sicher einzufahren. Marius spielte gegen Vehreschild zwar ein ziemlich fahriges Spiel, da aber sein Gegner jede Menge Fehler machte, war es am Ende ein klares 3:0. Rüdiger zitterte sich erfolgreich durch die ersten beiden Sätze, spielte dann aber im dritten wie gewohnt konzentriert und sicher und machte so mit seinem 11. Saisonsieg dann gegen Menzel den 9:5 Sieg perfekt.

Doppel 1:2
Thomas 1:1
Basti 1:1
Jan 2:0
Marius 2:0
Rüdiger 1:1
Tom 1:0



Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 09:21 Uhr

Herren 3: Pflichtsieg gegen Zollstock 3

Geschrieben von Marius Becker

Im vorgezogenen Spiel des 7. Spieltags ging es am Dienstagabend gegen Berrenrath-Bezwinger Zollstock. Die Zollstocker kamen mit Bilanzen wie 5:1 (Sautter, vorne) und 4:0 (Huisinga, Mitte), der Empfehlung aus Berrenrath und einem Mittelfeldplatz nach Pulheim. Wir erwarteten also ein anstrengendes aber machbares Spiel.
Es hatten sich sogar 7 Zuschauer eingefunden. Danke für die Unterstützung an Kaze, Fabian, Volker, Frank, Detlef, Freddy und (!!) Torsten Kurek. Dennoch war die Stimmung in der Halle eher müde und schwerfällig.

Am Anfang brauchten alle unsere Doppel etwas Zeit, um auf Touren zu kommen. Dennoch konnten Marius/Jan und Thomas/Rüdiger die ersten beiden Sätze knapp für sich entscheiden. Im dritten Satz ließen Marius/Jan nichts anbrennen und holten den ersten Punkt. Thomas/Rüdiger drehten eine Ehrenrunde, um das Spiel schließlich mit 3:1 in den Wertungsbogen einzutragen und auch Basti/Tom spielten phasenweise solide, was ebenfalls zu einem 3:1 reichte.
Vorne hatte Thomas, abgesehen von einem völlig verschlafenen Satz, wenig Mühe, Stefan Höhne die 10. Saisonniederlage beizubringen (3:1). Basti zeigte, dass er inzwischen mit beiden Seiten seines neuen Schlägers umgehen kann und gewann mit 3:0 gegen Jürgen Sautter. Jan konnte im Spiel gegen René Weissing nichts zeigen – wenn man pro Satz vier Punkte durch Aufschlagfehler geschenkt bekommt, kommt selten ein Spiel zustande (3:0). Gleich danach zeigte Rüdiger Zollstocks Reiner Krosta, dass wir mehr Spieler als Plätze für vorne und die Mitte haben und war damit schneller fertig als Marius, der sich gegen Huisinga mühte. Marius musste schließlich doch die Segel streichen (1:3). Zwei Sätze gingen in der Verlängerung weg, an einem Tag mit mehr Biss wäre es sicher anders ausgegangen. Tom musste noch gegen Tobias Faedrich ran: Material und ein Spiel, das ihm gar nicht lag (0:3). Wäre Detlef öfter im Training, könnten wir sowas ja mal trainieren :-)
In der zweiten Runde zog sich das Spiel von Thomas gegen Sautter etwas in die Länge, so dass inzwischen Basti gegen Höhne (3:0) den 8. Punkt holen konnte. Thomas ging gegen Jürgen Sautter über die volle Distanz. Auf beiden Seiten kein hochklassiges Spiel, aber ausgeglichen und so war es der etwas wachere Jürgen Sautter, der im 5. Satz den Siegpunkt setzte. Damit kam Jans Spiel gegen Huisinga noch in die Wertung, das im Vergleich zu Mariusens (jaja, ist korrekt: die alte Form des Genetiv) Spiel zeigte, dass in unseren Klassen das Spielsystem einen wesentlich größeren Einfluss auf das Ergebnis hat, als das Spielvermögen. Mit dem 3:0 war der 9:3 Heimsieg perfekt und die Zuschauer hatten sich, wenn auch nicht am Spiel erfreut, wenigstens untereinander gut unterhalten ;-)

Jan

Doppel 3:0
Thomas 1:1
Basti 2:0
Jan 2:0
Marius 0:1
Rüdiger 1:0
Tom 0:1

 




Montag, den 24. Oktober 2011 um 10:09 Uhr

Pulheim III gewinnt Verfolgerduell in Vogelsang

Geschrieben von Marius Becker

Nach der knappen Niederlage in Berrenrath und der Schmach von Ahe war die Ausgangslage klar:
Es musste gegen Vogelsang gepunktet werden, damit wir uns weiter zum Kreis der Aufstiegskandidaten zählen konnten. Obwohl Marius unser neues Motto „Flach spielen, hoch gewinnen“ dann doch nicht bei der Ansprache verlauten ließ, gingen wir motiviert in die ersten Doppel.
Doch sowohl Thomas/Rüdiger als auch Jan/Marius verloren die ersten beiden Sätze knapp, insbesondere Jan/Marius gingen gegen Satzende immer ziemlich liederlich mit ihrer Führung und eigentlichen spielerischen Überlegenheit um. Doch dann kämpften sich, wieder parallel, beide Doppel zurück ins Spiel, gewannen Sätze 3 & 4. Während Thomas/Rüdiger ihr druckvolles Spiel fortsetzen und den 5. Satz auch gewinnen konnten, stellte sich das Vogelsanger Doppel 2 um, spielte wesentlich aggressiver und leider auch erfolgreich. Im Doppel 3 waren Basti/Kaze offenbar sowohl physisch als auch mental noch zuhause im Bett, was zu einem 0:3 und damit 1:2 nach den Doppeln führte.
Thomas lieferte sich gegen Jürgen Albishausen ein jederzeit spannendes und knappes Duell, kam aber leider über einen Satzgewinn nicht hinaus. Basti spielte seinen nagelneuen Schläger ein und drückte, unterstützt durch seinen jetzt viel gefährlicheren Aufschlag, seinen Gegner ein ums andere Mal nach hinten, konnte aber nicht in allen Fällen den Sack zu machen. Im 5. Satz spielte Andreas Lehrenfeld dann, wie schon im Doppel, wesentlich druckvoller und auch wieder erfolgreich. 1:4 nach dem oberen Paarkreuz – so leicht wollten wir uns nicht geschlagen geben. Das Spiel von Marius gegen Sebastian Kresse (bis dahin 6:2) war so schnell vorbei, dass kein einziger Ballwechsel in Erinnerung geblieben ist (3:0). Für Jan war die größte Herausforderung gegen Patrick von Schmudde, das ständige Gelaber auszublenden und wenigstens halbwegs konzentriert ein paar Bälle auf den Tisch zu spielen (3:0). Im hinteren Paarkreuz kam es dann zu einem Schlüsselspiel: Unser Ersatz Kaze gegen den ungeschlagenen Patrik Brakonier. Nach etwas verschlafenem Beginn wachte Kaze nach Ende des 3. Satzes bei 1:2 Rückstand auf und fand prompt im 4. wieder zu seinem druckvollen Spiel, dem Brakonier nicht mehr viel entgegen zu setzen hatte, drehte das Spiel und brachte so den wichtigen 4:4 Ausgleich. Rüdiger zeigte, dass er auch am Sonntagmorgen mit guter Laune eine bestechende Form hat und schickte den Vogelsanger Ersatz Sascha Otto mit einem deutlichen 3:0 wieder auf die Bank. 5:4 nach dem ersten Einzeldurchgang, wir waren wieder da – und wie!
Thomas kämpfte den jetzt von Anfang an offensiven und starken Andreas Lehrenfeld mit 3:1 nieder und war nur gegen Ende des 3. Satzes etwas am Zittern. Basti fand leider gegen den sicheren Block und die starke Vorhand von Jürgen Albishausen kein Mittel (0:3). Jetzt musste die Mitte entscheiden, ob das ein Homerun oder eine ganz knappe Angelegenheit werden würde. Marius mühte sich gegen Patrick von Schmudde mal mit leichten Punkten, mal mit leichten Fehlern zu einem 3:1, das nur gegen Ende zu kippen drohte, als der 4. Satz noch in die Verlängerung ging. Jan spielte gegen Sebastian Kresse zwei Sätze lang souverän, unterstützt von unglaublich vielen leichten Fehlern seines Gegners. Im 3. Satz drehte Kresse auf, spielte viel sicherer, Jan vielleicht nicht mehr ganz so konsequent und schwupps, ging der knapp verloren. Im 4. spielte Kresse dann wie entfesselt, traf Rückhand und Vorhand sehr sicher und erkämpfte sich trotz bemühter Gegenwehr von Jan den Entscheidungssatz. Dort hatte Jan einen guten Start: bei 5:0 wurden die Seiten gewechselt aber Punkt um Punkt kämpfte sich Kresse heran, 9:7 für Jan und dann – oh Wunder – kam eine kleine Serie von Nassen, teilweise zwei im Ballwechsel für Kresse zum 10:9. Ein direkter Punkt mit dem Aufschlag und ein beherzt gesetzter Vorhand-Topspin brachten Jan den ersten Matchball, den er auch mit leichter Netzunterstützung bei seinem Rückhandschuss verwandeln konnte. Rüdiger musste gegen Brakonier zwar etwas mehr schwitzen als im ersten Spiel, ließ aber trotzdem nichts anbrennen (3:0) und machte den 9:5 Siegpunkt, so dass sich am anderen Tisch Kaze und Sascha Otto beim Stand von 3:3 im 5. Satz auf eines der seltenen Unentschieden einigen konnten.
Damit haben wir den 4. Platz zurückerkämpft und es liegt jetzt an uns, diesen bis zum letzten Spieltag gegen Tabellenführer Kenten zu festigen.

Thomas 1:1
Basti 0:2
Jan 2:0
Marius 2:0
Rüdiger 2:0
Kaze 1:0


Jan

 




Samstag, den 10. September 2011 um 10:30 Uhr

3. Herren: Saisonstart mit Hängen und Würgen

Geschrieben von Marius Becker

Am Freitag startete die 3. Herren in Bachem in die Saison. Das gute vorab: Das Spiel wurde 9-7 gewonnen. Das war es dann aber auch schon fast mit den positiven Dingen...

Der Start in den Doppeln war schwach: Lediglich das Doppel 3 von Marius und Andi konnte gewonnen werden.

In den Einzeln sah das ganze dann nicht großartig anders aus: Außer Rüdiger konnte keiner überzeugen, Andi hielt sich trotz wechselhafter Leistung aber zumindest auch schadlos.

Im Endeffekt sind wir dann aber doch noch mit einem blauen Auge davon gekommen, weil Thomas und Rüdiger (nach 2-0 Satzführung) das Schlussdoppel im 5. zu 9 gewinnen konnten. Das muss besser werden!

 

Die Bilanzen im Überblick:

Doppel: 2-2

Thomas O./Rüdiger 1-1

Basti/Tom 0-1

Marius/Andi 1-0

 

Thomas O. 0-2

Basti 1-1

Marius 1-1

Rüdiger 2-0

Tom 1-1

Andi 2-0