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Das Herbstlager 2010

 

Sollte man für diese Woche drei Schlagwörter finden, so sind diese wohl Schlaflosigkeit (oder einfach nur "Aufstehen"),  Denksport in der Halle und Hygiene vom Allerfeinsten.

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Mit 31 motivierten und teilweise hyperaktiven Kindern und Jugendlichen ging es am Sonntag, den 10. Oktober 2010, in Richtung Jugendherberge Wipperfürth. Schon auf der Busfahrt gaben sich die Betreuer und Trainer alle Mühe, ihren Rotstift am besten noch vor der Ankunft leer zu schreiben. Mit diesem Vorsatz begann die Herbstlagerolympiade der Lagerleitung (Wer verteilt die meisten Minuspunkte?).

 

Nach der Ankunft in der Jugendherberge gegen halb 8 wurden die Zimmer eingeteilt und jeder machte sich daran, sein Bett zu beziehen. Nicht besonders einfach, wenn dauerhaft 1-7 Betreuer mit dem Rotstift hinter einem stehen und jeden Schritt eifrig dokumentierten, man wollte im (Minus-)Punkteverteilen schließlich nicht zurückstecken. Zeit für Anderes blieb an diesem Abend nicht, da um 22 Uhr Bettruhe angeordnet war.

 

Der Erste Tag

"Guten Mooooooorgen" schallte es durch den Korridor und die ersten Zimmer. Reiner war wieder einmal völlig in seinem Element. Lediglich leicht gestört vom lieben Klang von gefühlten 200 Dezibel aus der Musikanlage des Nachbarflurs, verrichtete er sein alljährliches Werk, indem er es den Teilnehmern ersparte, vom unangenehmem Klang eines Weckers aus dem Schlaf gerissen zu werden.

 

Beim Frühstück lief dann alles rund: Die ersten Minuspunkte wurden verteilt für das Kauen mit offenem Mund und das "an der Tasse vorbei"-eingießen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Ein gefundenes Fressen für ehrgeizige Betreuer und Trainer. Spätestens hier musste man sich jedoch eingestehen, dass es schlicht unmöglich war, mehr Minuspunkte zu verteilen als der Favorit auf den Gesamtsieg: Unser Abteilungsleiter.

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Mit frischen Minuspunkten auf dem Konto ging es dann zur Halle, in der die 1. Einheit des Herbstlagers stattfand. Diese fand mit allen Teilnehmern statt. Dort stellten die Trainer Regina, Denis, Marius (aka Mario) und Jens das Thema des Lehrgangs vor: Aufschläge und Beinarbeit. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Kannte man Aufschlagtraining bisher doch nur als langwierige und langweilige Übungssache. Von Beinarbeit hatte der Großteil scheinbar noch nie was gehört. Als Regina dann das Aufschlagtraining noch einmal etwas genauer erklärt hatte, schien man schon deutlich mehr davon zu halten.

 

Das Aufwärmen war dann schon etwas ungewohnt: In Vierergruppen sollten die Teilnehmer abwechselnd Vorhand und Rückhand einspielen, während die zwei verbliebenen Spieler ihren

verschlagenen Ball einsammeln. In dem täglichen, vom Trainerteam angeforderten Feedback kam diese Methode des Einspielens jedenfalls gut an. Nach dem Einspielen wurden die 31 Teilnehmer und Marius in 8 Vierermannschaften gewählt, deren Mannschaftsführer Theo, sowie jeweils eine der sieben Mädchen waren. Dieses Turnier wurde im Laufe der Woche fortgesetzt. Letzten Endes konnte sich das Team von Klara durchsetzen!

 

Nach der ersten Trainingseinheit wurde dann zügig zur Jugendherberge zurückgegangen, in der schon das Mittagessen auf hungrige Mägen wartete. Nach einer anschließenden, sehr kurzen Mittagspause ging es für die erste Trainingsgruppe schon wieder in die Halle, in welcher dann das Aufschlagtraining eingeleitet wurde. Schnell wurde festgestellt, dass man mit Aufschlägen wohl offensichtlich viele Punkte sehr einfach gewinnen kann. Eine gute Motivation, was den Ehrgeiz und die Konzentration offensichtlich stark verbesserten. Nach dem Training wurde in der Halle geduscht und nach dem Rückweg zur Jugendherberge freute man sich schon aufs Abendessen, was sich die Teilnehmer nach 4,5 Stunden hartem Training redlich verdient hatten.

 

Glaubten die Teilnehmer noch, das Denken für diesen Tag hinter sich zu haben, wurden sie vom Abendprogramm zumindest in diesem Punkt deutlich enttäuscht. Mussten sie sich doch Sätze merken, die neun Wörter besaßen, die offensichtlich nicht das geringste miteinander zu tun hatten. Anschließend ging es dann quer durch die Herberge auf der Suche nach 100 Fragen. Auch hier war Shaky in seinem Element. Nahm er doch auf die Frage, wo das Kap der guten Hoffnung liegt, Kapstadt als Antwort nicht an, so erweiterte er später die Antwortmöglichkeiten um "Südafrika". Die Mannschaft "Kugel" war dann schließlich die

schnellste und konnte daher Bonuspunkte sammeln, an die man ja sonst nicht ganz so schnell

herankommt.

 

Danach kamen die Teilnehmer etwas unter Zeitdruck, um auch alle pünktlich um 22 Uhr im Bett zu sein. Es wurden erste Minuspunkte verteilt für das Barfuss laufen auf dem Gang, das Zähneputzen im Schlaf- statt im Badezimmer und das Diskutieren mit den Trainern ("Wieso bekomme ich denn schon wieder Minuspunkte??"). Bald lagen dann aber auch die letzten Nachtschwärmer im Bett.

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Der Verlauf der folgenden Woche

 

Auch in den nächsten Tagen gab es einige Aktivitäten. Eine genauere Beschreibung findet sich unter dem entsprechenden Link:

 

Die Mannschaften

 

Die Lagerleitung

 

Die Freizeitturniere

 

Das Training

 

Die Nächte

 

Anfängerfreundliches Tutorial zur Benutzung von Zahnpasta